Supermärkte in die Verantwortung nehmen
Verpackungsmüll in Freiberg
Arbeitskreis – Freiberg frei von Dreck! fordert mehr Verantwortung von Supermärkten
Verpackungsmüll stellt in Freiberg weiterhin ein wachsendes Problem dar. Immer wieder beobachten Bürgerinnen und Bürger, dass Abfälle nach dem Einkauf achtlos ins Gebüsch oder auf die Straße geworfen werden. Dabei wünschen sich die meisten Menschen in Freiberg ein sauberes Stadtbild.
Der „Arbeitskreis – Freiberg frei von Dreck!“ setzt sich aktiv für mehr Sauberkeit ein und sucht regelmäßig den Dialog mit den Filialleitungen örtlicher Supermärkte. Ziel ist es, die Verantwortung für ein gepflegtes Umfeld nicht nur auf den Verkaufsflächen und Parkplätzen zu beschränken, sondern auch angrenzende Bereiche einzubeziehen. Bisher blieben diese Bemühungen jedoch weitgehend ohne Erfolg.
Nach Einschätzung des Arbeitskreises sind es vor allem Kundinnen und Kunden, die Verpackungen bereits auf den Parkplätzen entsorgen. Von dort aus wird der Müll durch Wind und Witterung in umliegende Grünflächen getragen. Betroffen ist unter anderem das Umfeld des REWE-Parkplatzes: In Büschen sowie entlang des Fahrradwegs bis hin zum nahegelegenen Kreisverkehr sammelten Mitglieder des Arbeitskreises zahlreiche Abfälle ein.
Das Ergebnis der Sammelaktion ist alarmierend: Bereits in 50 Minuten konnten 13 Müllbeutel je 35 Liter gefüllt werden.
Mit dieser Aktion möchte der Arbeitskreis sowohl die Verantwortlichen der Supermärkte als auch die Stadtverwaltung aufrütteln. Gefordert werden gezielte Präventivmaßnahmen, um die Vermüllung um die Supermärkte nachhaltig einzudämmen.
Der Arbeitskreis betont: Nur durch gemeinsames Engagement von Bürgerschaft, Handel und Stadtverwaltung kann ein dauerhaft sauberes Freiberg erreicht werden.