Regionalverband Stuttgart
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Nistkästen für Feldsperlinge

Das Ergebnis der Zählungen der Sommervögel und Wintervögel 2025 zeigen bundesweit einen Rückgang des Feldsperling um 16 Prozent im Vergleich zu 2024.

Der Feldsperling (Passer montanus) ist im mitteleuropäischen Tiefland ein weit verbreiteter Brutvogel. In den letzten Jahrzehnten wurden jedoch deutliche Bestandsrückgänge verzeichnet.

Gefährdung

Der Feldsperling befindet sich auf der Vorwarnliste. Da er vor allem die ländlicheren Räume besiedelt, ist auch er vom Landschaftswandel betroffen. Zunehmende Nahrungsknappheit, verursacht durch die Ausräumung der Landschaft, den hohen Pestizideinsatz und den Rückgang von artenreichen Wiesen und Feldern, sowie ein Mangel an Niststätten haben zu Bestandseinbrüchen geführt. Daher bemüht sich der BUND in Freiberg Plätze für Nistkästen zu finden, die vom Sperling angenommen werden.

Unsere heimischen Feldsperlinge verbringen den Winter in ihren Brutgebieten und fliehen daher nicht in den Süden. Die Spatzen können deshalb das ganze Jahr in lockeren Trupps bei der Nahrungssuche auf Feldern und Wiesen beobachtet werden.

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