Jungstörche trotzen Regen und Kälte
Störche auf dem Schlössle Geisingen
Wenn Störche auf dem Schlössle in Freiberg-Geisingen im Frühjahr den Horst beziehen, ist die Freude bei den Bürgern groß. Die Landesstorchenbeauftragte Judith Opitz wird sofort informiert. Gemeinsam mit Uli Michelfeit vom BUND und den Anwohnern steht der Horst nun unter Beobachtung. Die Hoffnung ist, dass sich wie im letzten Jahr Nachwuchs über dem Nestrand zeigt. Im April ist es so weit. Zwei Küken strecken die Köpfe hoch. Das Betreuungsteam plant nun eine Beringung. Indessen kämpfen die Jungen bei der Mai Kälte und den starken Regenfällen ums Überleben. Judith Opitz spricht in der Presse von katastrophalen Umständen in den Horsten. Regen und Kälte haben dazu geführt, dass bis zu neunzig Prozent der Küken nicht überlebt haben. Die beiden Jungstörche auf dem Schlössle gehören zu den Gewinnern. Die geplante Storchenberingung in Freiberg ist dagegen buchstäblich ins Wasser gefallen. Das Hochwasser hat verhindert, dass die Feuerwehr die Leiter setzen konnte. Positiv ist, dass insgesamt der Bestand der Störche in der Region sich gut entwickelt. Adebar oder Klapperstorch werden daher hoffentlich auch zukünftig im Wiesental oft zu sehen sein.