Amphibienbecken für Gelbbauchunken in Freiberg angelegt
Auf Freiberger a.N. Gemarkung haben wir neben einem Amphibientümple zwei neue Becken für Gelbbauchunken angelegt. Aufgrund der Trockenlegung vieler Auen sind die Tiere heute auf vom Menschen geschaffene Ersatzbiotope angewiesen. So leben sie vor allem in Abgrabungen, auf Industriebrachen und auf Truppen-übungsplätze mit temporären, wasserführenden Klein- und Kleinst-gewässern. Auch Traktorspuren und Pfützen werden genutzt. Gelbbauchunken erreichen Körperlängen von vier bis fünf Zentimetern. Sie haben eine krötenähnliche Gestalt, aber einen deutlich flacheren Körper als diese. Ihre Pupillen sind bei Helligkeit herzförmig. Kröten haben dagegen querovale Pupillen. Das Trommelfell der Gelbbauchunken ist äußerlich nicht erkennbar.
Die Oberseite der Tiere ist lehm- bis graubraun oder oliv und mit Warzen besetzt. Die Färbung der Unterseite sowie die Innenseite der Gliedmaßen, Finger und Zehen der Unken war einst namengebend, denn sie ist meist zu mehr als 50% gelb. Die übrige Fläche ist mit dunklen Flecken versehen.